No Limits Snowboardschule Bike und Radsport Langweid

2006

Snow-Rider

Maratona dles Dolomiti am 04.07.2004

147 km, 4345 Höhenmeter, Karte, Höhenprofil

Landschaft

Schwierigkeit

Organisation

sehr gut

Mein Saisonhöhepunkt 2004 sollte ja eigentlich das Alpenbrevet in der Schweiz sein. Doch der unerwartet schnelle Verkauf unseres Hauses und der damit verbundene Baubeginn des neuen Hauses erforderte natürlich (leider) Abstriche was das Radfahren anging. Zum Dolomitenmarathon hatte ich mich allerdings schon bereits im Oktober 2003 angemeldet und den wollte ich nicht sausen lassen. Schließlich kamen trotz Hausbau immerhin 7000km und etwa 40000 Höhenmeter bis Ende Juni zusammen (das meiste allerdings Pendelfahrten zwischen Zuhause, Arbeit und Baustelle).

Begleitet wurde ich dieses Mal von meiner Familie und so reisten wir bereits am Freitag an, um ein paar "baustellenfreie" Tage in und um Corvara zu genießen. Ein wenig skeptisch war ich schon: noch kein einziges mal in den Bergen in diesem Jahr. Mein ursprüngliches Ziel, die 6-Stunden-Marke zu knacken, relativierte ich dahingehend, zumindest in etwa die Vorjahreszeit wieder zu schaffen (6:30h). Nachdem ich am Vorabend mein Rennrad prepariert hatte (Startnummer anbringen, Reifendruck kontrollieren, ...) entschloss ich mich, als kleinen Test noch schnell den Campolongo hochzufahren. Ich fühlte mich dabei sehr gut, so dass die Skepsis schnell wich und ich hoch motiviert am nächsten Tag an den Start gehen konnte.

Mit das beeindruckendste beim Dolomiti ist die Startaufstellung: 8500 Teilnehmer strömen aus allen Richtungen nach La Villa, um ihre Plätze einzunehmen. Der Start selbst zog sich dann natürlich wieder ziemlich in die Länge. Knapp eine viertel Stunde nach dem offiziellen Start um 6:15 rollte ich über die elektronische Zeitnahme. Und dann heisst es erst mal: links halten und überholen, überholen, überholen ...

Ich hatte eine Marschtabelle mit den Durchgangszeiten vom Vorjahr und hochgerechneten Durchgangszeiten für eine Gesamtzeit von 6 Stunden vorbereitet. Am Pordoijoch dann die erste Kontrollstelle und zu meiner positiven Überraschung: 2 Minuten vor dem 6-Stunden-Plan! Dies weckte erneut Kräfte und es lief wie von alleine. Auch in Corvara war ich noch vor Plan, so dass mich meine Familie leider knapp verpasste. Nach der zweiten Auffahrt zum Campolongo die lange Abfahrt und der kleine Colle Santa Lucia, bevor es mit dem Passo Giau ans Eingemachte ging. Jetzt sollte sich zeigen, ob ich einfach nur zu schnell angegangen war, oder ob tatsächlich mehr drin sei. Ich fand schnell meinen Rhythmus, wobei ich mit zunehmender Temperatur und immer weniger Schatten nah ans Limit gehen musste. Aber auch der Giau lief recht gut und mit dem relativ einfachen Falzarego/Valparola war ja nur noch ein Pass zu überwinden. Dort bildete sich sogar eine kleine Gruppe, in der wir uns während der gesamten Auffahrt gegenseitig anstachelten und so nochmals ein gutes Tempo hinlegen konnten.

Bis ins Ziel ging es dann erst mal bis La Villa wieder bergab und schließlich die letzten Kilometer zurück nach Corvara. Mit einer Zeit von 6:04:34 war ich am Ende mehr als zufrieden (Platz 419 von etwa 3500 Teilnehmern auf der langen Strecke, Platz 60 von 1040 deutschen Teilnehmern).

Den Organisatoren kann ich nur wieder ein sehr dickes Lob aussprechen. Auf gesperrten Strecken (teilweise neu asphaltiert!) ist es einfach ein Hochgenuss, mit dem Rennrad diese tolle Landschaft zu durchradeln. Da auch der Wettergott wieder mitgespielt hat, steht mein Entschluss schon fest: nächstes Jahr wieder und dann unter 6 Stunden ...

Noch ein Tipp: wer selbst Lust bekommen hat, am Maratona teilzunehmen, der sollte regelmäßig auf der offiziellen Website www.maratona.it vorbeischauen. Start der Einschreibung war letztes Jahr bereits im Oktober und nach einer Woche waren alle Plätze vergeben.

RTF Donauwörth am 16.05.2004 

155 km, 1450 Höhenmeter, Karte, Höhenprofil

Landschaft

Schwierigkeit

Organisation

gut

Trotz wenig Schlaf an diesem Wochenende mühte ich mich am Sonntagmorgen aus dem Bett, um an der RTF in Donauwörth teilzunehmen. Der Himmel war schon am Start recht düster und nach etwa einer Stunde begann es dann auch zu regnen. Dazu ein recht heftiger Wind, also richtig schmuddelig. Die Gruppe, in der ich fuhr, ließ sich aber nicht davon abhalten, ein zügiges Tempo hinzulegen. Später hörte es dann glücklicherweise wieder auf und sogar die Sonne kam zum Vorschein, so dass alle Teilnehmer die sehr schöne Strecke doch noch genießen konnten.

Die folgende Tourbeschreibung stammt vom Veranstalter Velociped Club 88 Donauwörth: "Der erste Abschnitt führt den Donautalradweg bis Bertoldsheim entlang. Die herrliche Aussicht auf das Donau- und Lechtal entschädigt für die bergige Strecke bis Marxheim. In Rennertshofen biegen wir ins Hüttinger Bachtal ab und verlassen in Konstein das Wellheimer Tal. Durch das herrliche Spindeltal nach Tagmersheim führt uns die Route über die Ausläufer der Fränkischen Alb bis zum Kontrollpunkt Itzing. Nach der Überquerung des Rieskraters ist der lange Anstieg von Harburg auf den Bock zu bewältigen. Hier lässt sich auf dem höchsten Punkt der Rundfahrt der herrliche Rundblick über das Ries genießen (Anm.: nach meiner Höhenmessung geht's kurz vor Aufhausen noch ein paar Meter höher). Über die schöne Abfahrt nach Mönchsdeggingen fahren wir bis ins romantische Karthäusertal nach Christgarten. Vorbei an Aufhausen und Thalheim führt uns der Weg durch das obere und untere Kesseltal bis ins Ziel."

Streckenverlauf: Donauwörth - Zirgesheim - Altisheim - Leitheim - Lechsend - Marxheim - Rennertshofen - Mauern - Ellenbrunn - Hütting - Wellheim - Konstein - Tagmersheim - Blossenau - Natterholz - Daiting - Hochfeld - Itzing - Flotzheim - Fünfstetten - Mühlen - Bühl - Heroldingen - Katzenstein - Harburg - Mönchsdeggingen - Hohenaltheim - Hürnheim - Christgarten - Aufhausen - Bollstadt - Oberringingen - Thalheim - Tuifstädt - Untermagerbein - Burgmagerbein - Bissingen - Unterbissingen - Oppertshofen - Brachstadt - Erlingshofen - Riedlingen - Donauwörth

RTF Kaufering am 02.05.2004 

149 km, 1256 Höhenmeter, Karte, Höhenprofil

Landschaft

Schwierigkeit

Organisation

sehr gut

Als ersten Formtest das Jahres 2004 hatte ich mir die RTF in Kaufering (bei Landsberg am Lech) ausgewählt. Die hügelige Landschaft zwischen Lech und Ammersee war ideal, um zu sehen, ob die bis dahin gefahrenen etwa 4000km auch effektiv waren.

Die Strecke führte zunächst Richtung Ammersee auf fast ausschließlich kaum befahrenen Nebenstraßen. Ich fand eine gut harmonierende Gruppe und so machten wir bis Peißenberg (60km) ordentlich Tempo trotz des ständigen auf und ab. Dann allerdings brach die Gruppe an der Steigung nach Schlag auseinander. Die etwa 200 recht ruppigen Höhenmeter waren einigen wohl doch zu heftig, zudem das Anfangstempo recht hoch war.

Im weiteren Streckenverlauf bildete sich wieder eine kleinere Gruppe, doch aufgrund des welligen Profils mussten einige wieder reißen lassen. Bei etwa Kilometer 105 war mit 850m der höchste Punkt der Tour erreicht. Inzwischen waren wir nur noch zu zweit, fanden aber einen sehr guten Rhythmus auf den verbleibenden 45km, die fast ausnahmslos flach verlaufen.

Insgesamt kann man den Organisatoren (VfL Kaufering zusammen mit dem ADFC Landsberg) ein großes Lob aussprechen. Zu einem sehr fairen Preis von 5 Euro bekommt man eine schöne, ruhige und sehr gut ausgeschilderte Strecke geboten. Dazu gab es an vier Verpflegungspunkten neben Getränken auch Bananen, Müsliriegel und Kekse.

Streckenverlauf: Kaufering - Epfenhausen - Weil - Geretshausen - Schwabhausen - Eresing - Windach - Achselschwang - Finning - Dettenhofen - Aptsried - Rott - Seehäusle - Zellsee - Paterzell - Peißenberg - Schlag - Kronau - St. Leonhard - Birkland - Apfeldorf - Kinsau - Hohenfurch - Altenstadt - Schwabbruck - Ingenried - Königsried - Bidingen - Tremmelschwang - Ödwang - Osterzell - Frankenhofen - Helmishofen - Aufkirch - Blonhofen - Gerbishofen - Asch - Unterdießen - Ellighofen - Erpfting - Igling - Kaufering

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