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Schuhe

Brooks Adrenaline GTS 12
Salomon Speedcross 3
Salomon Speedcross 3 CS
Salomon XT S-LAB 5

Accessoires

Rucksack Salomon Advanced Skin S-LAB 12 Set

CEP Kompressionsstrümpfe Running Progressive

Während ich mich beruflich unter anderem mit der Kompression von großen Datenmengen beschäftige, geht es hier um die Kompression von Körperteilen, genauer gesagt der Unterschenkel.

Ich kann mich noch relativ gut daran erinnern, als mir 2007 bei meinem ersten Halbmarathon um den Brombachsee Läufer in "Kniestrümpfen" in teils knalligen Farben nennenswert aufgefallen sind. Ich fand das eher belustigend und tat das als Modeerscheinung der Sportartikelindustrie ab.

CEP Running Progressive Nachdem ich aber verschiedene Berichte über deren positive Wirkung gelesen hatte, fasste ich den Entschluss, die Dinger doch auch einmal auszuprobieren. Vor etwa zwei Jahren kaufte ich mir also ein paar CEP Kompressionsstrümpfe, strategisch günstig zur kalten Jahreszeit, um das Ganze erst mal gut "getarnt" unter der langen Lauf-Tight auszuprobieren. Und in der Tat. Neben der ausgezeichneten Passform scheint meine Wadenmuskulator gerade bei Läufen von zwei Stunden oder mehr tatsächlich langsamer zu ermüden. Früher immer mal wieder aufgetretene Venenschmerzen gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Ob sich dadurch auch meine Regenerationsfähigkeit verbessert hat, lässt sich schlecht abschätzen, da diese ja von vielen Faktoren abhängt und insbesondere mein Fitnesszustand bezüglich Laufen sich in den letzten Jahren ja generell stark verbessert hat.

Inzwischen gehören meine CEPs genauso zur Standardausrüstung wie meine Laufschuhe (egal, ob kurze oder lange Hose ;-). Nur noch im Sommer, an ganz heißen Tagen, kommen kurze Laufsocken zum Einsatz.

Pros:

  • Wirkt Ermüdung der Wadenmuskulator spürbar entgegen
  • Passform
  • Haltbarkeit (Kompressionswirkung bleibt selbst nach vielen Waschgängen fast uneingeschränkt erhalten)

Cons:

  • An- und Ausziehen (insbesondere bei Nässe) mitunter mühsam
  • nicht ganz billig

Brooks Adrenaline GTS 12

In diesem Blog-Beitrag ja schon angedeutet: Das ist einfach mein Schuh — passt perfekt, stabilisiert hervorragend, dämpft ausgezeichnet, bietet direktes und kompromissloses Laufen.

Ich bin ja einige Jahre den Brooks Adrenaline gelaufen. Weiß gar nicht mehr, was das für eine Version war, 5 oder 6. Und ich war mit ihm, bis er einfach durch war, immer sehr zufrieden. Nun musste wieder einmal ein neuer Schuh her, quasi fachärztlich verordnet, da ich leicht proniere und mit dem Asics FujiTrabuco GTX (neutral) keinen Stabilschuh hatte. So brauchte ich also einen sehr guten Trainingsschuh, der erstens an meine schmalen Füße passt und noch dazu gut stützt. Für mich gibt es da gar nicht mal so viele Möglichkeiten. Eben Asics oder Brooks stellen schmale und sehr gute Schuhe her. Auf der Wunschliste stand der Asics Kayano, allerdings bei Lauf Lunge in meiner Größe gerade nicht im Laden und insgesamt auch ein wenig zu teuer(!).

Dann eben der Brooks Adrenaline GTS 12. Anprobiert, kurz angetestet, gleich wohl gefühlt, gekauft. Es hat sich vom ersten Kilometer an zweifelsfrei bestätigt.

Die schmale Version des Schuhs passt bei mir wie angegossen. Die Ferse sitzt, vorne ist genügend Luft, nirgends drückt etwas. Die Schnürung bietet variable Möglichkeiten, doch wirkt sie ganz gleichmäßig. Die Sohle des Adrenaline ist äußerst robust, gut profiliert und bietet besten Grip bei Nässe und auch auf Sand, Kiesel und Matsch. Auch Wurzelwerk und nasse Bordsteinkanten/Treppenstufen, kein Problem. Und das wichtigste: Er stützt perfekt. Wenig oder nicht spürbare diagonale Belastung vom Außenknie über den Knöchel nach innen. Keine Belastung der Innenbänder und Zug auf die Achillessehne durch Einknicken zu spüren. Kein Schwimmen im Schuh. Die Sohle vermittelt direkten Bodenkontakt und lädt zur Beschleunigung auf Geraden aber auch in der Kurve ein. Dazu kommen noch ein einzigartiges Dämpfungssystem (nennt sich DNA) und ein spezielles CrashPad in der Ferse, die für immer gleich bleibende Dämpfung und Dynamik sorgen, egal welche Kraft wirkt und bei welcher Geschwindigkeit. Das merke ich hoffentlich noch nach einigen weiteren, langen Läufen. Denn diese beiden Komponenten sollen der vorzeitigen Ermüdung der Füße noch effizienter entgegen wirken.

Optisch ist er, naja, eher als ein Weltraumutensil zu bezeichnen, silber und mit netzartigen Geweben, sieht futuristisch aus und bietet auf jeden Fall eine gute Durchlüftung. Vom Gewicht ist er eher im normalen Bereich einzuordnen. Beim Oberschuh wurde durch dieses netzartige Gewebe wohl ordentlich Gewicht eingespart. Der komplette Unterbau mit der ausgefeilten Mittelsohle und dem Dämpfungsystem ist wohl eher etwas schwerer. Trotzdem mit etwas über 300 Gramm alles andere als ein Klotz.

Hier noch ein gutes, zusammenfassendes Video von Brooks:

Pros:

  • Topp Passform
  • Stützfunktion
  • Dämpfung
  • Grip
  • Absoluter Allrounder

Cons:

  • bis lang keine gefunden
  • für schwere Trails nicht geeignet

Salomon Speedcross 3

Salomon Speedcross 3 Leicht, agil, direkt — mein unumstrittener Lieblingsschuh! Der Salomon Speecross 3 hat mich vom ersten Kilometer an überzeugt.

Meine Füße scheinen für diesen Schuh gemacht zu sein (oder umgekehrt ;-). Er sitzt einfach perfekt. Kein Drücken, aber sowohl im Vorderfuß- als auch im Fersenbereich genügend halt, womit für ausreichend Stabiliät gesorgt ist. Seine Stärke ist seine Leichtigkeit und die damit verbundene Agilität. Man wird regelrecht zum schnellen Laufen über wilde Pfade verführt. Und wild mag's der Schuh. Seine Sohle vermittelt sehr guten Grip und direkten Bodenkontakt.

Ein weiteres Feature, das ich nicht mehr missen mag, ist die sogenannte Quicklace-Schnürung. Extrem einfach und schnell zu bedienen und sehr wirkungsvoll in ihrer Funktion. Praktisch auch die kleine Tasche am Ende der Zunge, in die man die Schnürsenkel verstauen kann.

Salomon Speedcross 3 - Nach dem Einsatz Zwei Dinge mag der Schuh allerdings nicht: Asphalt (wofür er ja auch nicht gemacht wurde) und Nässe. Wer auf dem Weg zu seinem Haustrail erst einmal ein paar Kilometer auf der Straße zurücklegen muss, der wird schnell merken, dass die eher weiche Gummimischung der Sohle stark darunter leidet und sich die Profilstollen schnell abnutzen. Ein sogenannter Door-To-Trail-Schuh ist er nicht. Und was Nässe anbelangt, so hat der Schuh zwar keine Probleme auf nassem Untergrund, aber nach dem Durchqueren einer vom Morgentau nassen Wiese beispielsweise muss man mit ziemlich feuchten Füßen rechnen. Wer eine wetterfeste Variante sucht, sollte zum Speedcross 3 CS mit ClimaShield-Technologie greifen.

Pros:

  • Passform
  • Gewicht
  • Grip
  • Schnürung

Cons:

  • Asphalttauglichkeit
  • Wetterschutz
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