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Vorarlberger Fünf-Pässe-Rundfahrt

200 km, 3766 Höhenmeter

Landschaft

Charakter

sehr schwere Alpentour

Straße/Verkehr

größtenteils sehr gut ausgebaute Straßen; teilweise erheblicher Verkehr (Arlbergpass, Paznauntal)

Diese sehr schwere Alpentour führt über fünf Pässe im Westen Österreichs, wobei der Großteil der Strecke in Vorarlberg verläuft. Höhepunkt der Rundfahrt ist sicherlich die Silvretta-Hochalpenstraße. Um die Tour an einem Tag zu bewältigen sollte man schon einige Trainingskilometer und vor allem Höhenmeter in den Beinen haben. Trotzdem muss man für die Runde etwa 8-10 Stunden einplanen.

HochtannbergpassGalerie zum Faschinajoch Ausgangsort ist Warth im hinteren Lechtal auf einer Höhe von knapp 1500m. Von dort geht es gleich mit Steigungen bis zu 9% die ersten 5km bergauf bis zum Hochtannbergpass. Die Abfahrt nach Au ist im oberen Teil sehr kurvenreich, die letzten 10km verlaufen hingegen eher gerade und somit erreicht man recht schnell die Abzweigung nach Damüls zum Faschinajoch. Hier erwarten einen dann gleich im unteren Teil Rampen mit bis zu 14%. Insgesamt verläuft der etwa 11km lange Anstieg, auf dem knapp 700 Höhenmeter zu überwinden sind, ziemlich unrhythmisch. Die anschließende Abfahrt in Richtung Südwesten ist wiederum kurvenreich, weist aber ein sehr gleichmäßiges Gefälle auf. Bei der Ortschaft Sonntag-Garsella zweigt die Straße in Richtung Bludenz ab. Die 300 Höhenmeter, die auf den nächsten 5km bis Ragall gemeistert werden müssen, sollte man nicht unterschätzen, immerhin werden Spitzen von 13% erreicht. Bis Bludenz geht's dann nochmals über 400 Höhenmeter bergab, wobei die Besiedlung immer dichter wird und damit auch der Verkehr zunimmt. Zwar sind teilweise Radwege vorhanden, doch die Beschilderung führte bei mir jedenfalls zu leichten Verwirrungen, weshalb ich mich dann doch entschloss, auf der Straße zu bleiben.

Silvretta-Stausee Ab hier beginnt nun nach immerhin schon 65km und 1200 Höhenmeter der insgesamt 43km lange Anstieg zur Bielerhöhe. Zunächst kann man bis Schruns einen Radweg benutzen, der zumeist direkt an der Ill entlang führt und größtenteils im Schatten verläuft. Ab Schruns muss man wieder auf die Straße, da der Radweg dann nur noch teilweise asphaltiert ist. Die für Kfz mautpflichtige Straße beginnt kurz hinter Partenen. Von dort sind es noch 15km und etwa 1000 Höhenmeter, die sich Kehre für Kehre nach oben winden. Entlang des Vermunt-Stausees auf 1750m kann man sich kurz erholen, ehe die restlichen 300 Höhenmeter bis zur Passhöhe in Angriff genommen werden. In den Sommermonaten trifft man hier auf ziemlich viele Touristen. Sogar eine Bootsfahrt auf dem herrlich gelegenen Silvretta-Stausee ist möglich. Im Hintegrund ragen mehrere Dreitausender in den Himmel, die teilweise vergletschert sind.

Nun verläßt man Vorarlberg über das tiroler Paznauntal. Bekannt sind hier vor allem das durch ein verheerendes Lawinenunglück berühmt gewordene Galtür und der Wintersportort Ischgl. Bis nach Pians kurz vor Landeck geht es immerhin 40km fast kontinuierlich leicht bergab.

Galerie zum Flexenpass Nach über 2500 Höhenmetern zeigt der Fahrradcomputer nun schon 150km an, bevor der nächste große Brocken in Angriff genommen werden muss. Denn bis zum Arlbergpass sind es nochmals 30km und über 900 Höhenmeter. Zunächst muss man einige Kilomter auf der viel befahrenen Bundesstraße vorlieb nehmen. Von Flirsch bis St. Anton kann man glücklicherweise auf eine Nebenstraße ausweichen. Nachdem bis St. Anton die Strecke nur leicht ansteigt, beginnt dort der letzte steile etwa 7km lange Abschnitt mit bis zu 13%. Nach insgesamt 180 bis zur Passhöhe zurückgelegten Kilometern kann man sich anschließend nochmals kurz erholen, bevor die Flexenstraße zum gleichnamigen Pass abzweigt. Jetzt heißt es nochmals die letzten Reserven zu mobilisieren, um die knapp 200 Höhenmeter bis zur Passhöhe, die größtenteils durch eine Galerie verlaufen, zu überwinden. Hat man das geschafft, so kann man die restlichen Kilometer bis zum Ausgangspunkt fast rollen. Erst kurz vor Warth kommt nochmals ein kurzer Anstieg.

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