No Limits Snowboardschule Bike und Radsport Langweid

Nordendorf - Pisa, August 1990

1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6

2. Etappe: Mittenwald - Sterzing

103 km, 1400 Höhenmeter

Landschaft

Charakter

einfache Alpenetappe

Straße/Verkehr

vor allem am Brenner viel Verkehr; statt Zirlerberg (Fahrradverbot!) Alternative über Buchensattel oder Mösernen Sattel wählen

Seefelder Sattel Als zweites Etappenziel war Sterzing geplant. Und da wir bereits am ersten Tag gut vorgelegt hatten, verkürzte sich dieser Abschnitt auf etwa 110km. Zunächst ging's über die Grenze nach Österreich auf der relativ stark befahrenen Bundesstraße bis Seefeld. Leider kannte ich damals noch nicht die Alternativstrecke über Leutasch und den Buchen- bzw. Mösernen Sattel ins Inntal. So stürzten wir uns trotz Verbotsschilder wagemutig den Zirlerberg hinunter. Warum dort ein striktes Fahrradverbot herrscht wurde mir schnell klar: Zumindest mein damaliges Rennrad war mit den beim Bremsen wirkenden Kräften überfordert und es riss eine Speiche. Ich dachte zunächst, dass ein Bowdenzug gerissen sei und steuerte sofort in einen Bremsweg für LKWs. Das hätte weitaus schlimmer ausgehen können! Wahrscheinlich war die ganze Aufregung daran Schuld, dass wir dann auch noch auf dem weiteren Weg nach Innsbruck unser Begleitfahrzeug verloren. Was nun ohne Handys? Wir entschlossen uns weiter zu fahren und so nahmen wir die Brennerstaatsstraße erst einmal ohne Begleitfahrzeug in Angriff. Landschaftlich wäre die Strecke ja wirklich sehr schön, der starke Verkehr - noch dazu im Hochsommer - trübt den Genuss allerdings ein wenig. Oben auf dem Pass hatten wir drei uns glücklicherweise wiedergefunden (vor allem unsere Begleiterin war sehr erleichtert). Nun hieß es nur noch Beine hängen lassen und nach Sterzing hinunter rollen.

Streckenverlauf: Mittenwald - Scharnitz - Seefeld - Zirl - Innsbruck - Brenner - Sterzing

KML-Datei herunterladen (kann direkt mit Google Earth geöffnet werden)

Home | Wettkämpfe | Touren | Pässe | Training | Galerie | Gästebuch | Action! | Impressum

© Christian Raimann, 2003 - 2015