No Limits Snowboardschule Bike und Radsport Langweid

Französische Alpen, 28.06. - 04.07.2009

7 Tage — 25 Pässe — 21500 Höhenmeter — 760 km

Zu meinem 40. Geburtstag erfüllte ich mir einen schon lange ersehnten Wunsch: eine Woche lang Pässe sammeln in den französischen Alpen. Am 28.06.2009 war es dann endlich so weit. Zusammen mit meinem Vater, der das Begleitfahrzeug steuerte, machten wir uns von Nordendorf über Bregenz, Zürich, Bern und dem Genfer See auf den Weg nach Martigny im Wallis nahe der französischen Grenze.

Inklusive "Ein-" bzw. "Ausollen" fuhr ich folgende Etappen:

  • Prolog (41 km, 1400 Höhenmeter, 2 Pässe)

    Blick auf den Mont Blanc von Chamonix Den Auftakt bildete eine Kurzetappe vom schweizerischen Martigny in die Wintersporthochburg Chamonix mit dem alles dominierenden Mont Blanc über die beiden Pässe Col de la Forclaz und Col des Montets.

  • 1. Etappe (136 km, 4034 Höhenmeter, 5 Pässe)

    Cormet de Roselend Gemessen an den Höhenmetern war die erste Etappe zugleich die schwerste. Mit dem Col de la Colombiere, dem Col des Aravis, dem Col des Saisies, dem Col du Pre und schließlich dem Cormet de Roselend ging's zwar noch nicht ganz hoch hinauf, ein Blick auf das Profil macht allerdings mehr als deutlich, dass es diese Etappe in sich hatte.

  • 2. Etappe (115 km, 3760 Höhenmeter, 4 Pässe)

    Col de la Madeleine Die zweite Etappe war geprägt durch zwei anspruchsvolle Klassiker der Tour de France, dem Col de la Madeleine und dem Col de la Croix de Fer, beides Anstiege mit über 1500 Höhenmetern. Den Col du Glandon gab's dazu noch geschenkt (auf dem Weg zum Croix de Fer) und aufgrund einer Straßensperrung führte die dadurch nötige Umleitung auch noch über den Col du Mollard.

  • 3. Etappe (128 km, 3968 Höhenmeter, 6 Pässe)

    Alpe d'Huez Die "mystischen" Anstiege der Tour de France Col du Galibier und l'Alpe d'Huez standen am dritten Tag auf dem Programm. Während man am Galibier praktisch im Vorbeifahren noch den Col du Telegraph und den Col du Lautaret mitnehmen kann, spickte ich den Anstieg nach l'Alpe d'Huez mit zusätzlichen Höhenmetern zum Col de Poutran (Lac de Besson) und der fast schon etwas abenteuerlichen Strecke über den Col de Sarenne.

  • 4. Etappe (147 km, 3979 Höhenmeter, 3 Pässe)

    Col d'Izoard Eine der höchsten asphaltierten Straßen der Alpen bildete das Dach meiner Tour, der Col de la Bonette. Eigentlich erst für den fünften Tagesabschnitt geplant, hängte ich diesen als "Zugabe" noch an den Col d'Izoard und den Col de Vars an. Eine würdige Königsetappe!

  • 5. Etappe (134 km, 3084 Höhenmeter, 3 Pässe)

    Col de la Couillole Nach vier Tagen in Folge mit jeweils um die 4000 Höhenmetern warteten mit dem Col de la Couillole und dem Col de la Cayolle nochmals zwei schwere Brocken auf ihre Bezwingung. Dazwischen ging's noch über den eher unbedeutenden Col de Valberg.

  • Epilog (61 km, 1400 Höhenmeter, 2 Pässe)

    Combe Laval Vor der Heimreise machten wir noch einen Abstecher in den Vercours, einem Nationalpark südwestlich von Grenoble gelegen. Neben den beiden Pässen Col de Rousset und Col de La Chaud bildete die Combe Laval, eine spektakulär in den Fels gesprengte Straße, einen würdigen Abschluss dieser grandiosen Tour.

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