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Pässetouren
Bike & Hike
Rund um die Allgäuer Alpen
Streckenlänge: 225km, Höhendifferenz: 3482m
Bewertung
| Landschaft: | ![]() |
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| Charakter: | sehr schwere Alpentour |
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| Straße/Verkehr: | Sehr gut ausgebaute Straßen; Teile der Strecke (insbesondere Oberjoch) sind auch bei Motorradfahrern sehr beliebt, deshalb Vorsicht! |
Die Allgäuer Alpen sind meiner Meinung nach eine der schönsten Landschaften Deutschlands. Was liegt also für einen passionierten Rennradler näher, als diese zu umrunden.
Prinzipiell kann man den Startort der Tour beliebig auswählen und auch eine zu bevorzugende Richtung kann ich hier
nicht empfehlen. Beginnt man die Tour allerdings in Weißenbach im Lechtal und zwar gegen den Uhrzeigersinn, so
verlaufen die letzten 50km überwiegend bergab, was in Anbetracht der Länge der Tour von Vorteil sein kann. So geht's
gleich mit dem ersten "Pässchen" - dem Gaichtpass - los. Das Tannheimer
Tal, das man anschließend in seiner ganzen Länge durchfährt, ist vor allem bei Wanderern sehr beliebt. Über den
Oberjochpass verlässt man anschließend Österreich. Die sehr kurvenreiche
Strecke über Hindelang nach Sonthofen ist auch bei Motorradfahrern sehr beliebt, deshalb Vorsicht!
Der nächste Abschnitt der Tour führt über Deutschlands höchsten Pass, den
Riedbergpass. Dabei bietet sich an, nicht auf der Bundesstraße in Richtung
Oberstdorf zu fahren, sondern die kaum befahrene Nebenstrecke über Ofterschwang und Bolsterlang nach Obermaiselstein
zu wählen. Von dort beginnt dann die berüchtigt steile Rampe mit längeren 16% Abschnitten. Während der anschließenden
Abfahrt über Balderschwang und Hittisau kann man sich jedoch wieder sehr gut erholen, ehe man in Egg an der Bregenzer
Ache, dem mit etwa 550m tiefsten Punkt der Tour angekommen ist.
Von dort geht es nun wieder in Richtung Osten immer der Bregenzer Ache entlang. Wenn man Glück hat, begegnet einem
auch die museumsreife Schmalspurbahn, die teilweise parallel zur Straße verläuft.
Von Au aus sollte man unbedingt einen Abstecher zu den beiden Pässen Furkajoch
und Faschinajoch machen. Läßt man die beiden Pässe rechts liegen, spart man
sich allerdings etwa 40km und 1100 Höhenmeter, also nur bei ausreichender Kondition wagen, sonst könnte der Rückweg
hart werden. Schließlich liegen mit dem Hochtannbergpass immerhin nochmals
etwa 900 Höhenmeter vor einem. Dafür verlaufen dann aber die restlichen 50km fast ausnahmslos bergab, sodass man die
schöne Landschaft nochmals in vollen Zügen genießen kann.
Karte
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Höhenprofil



