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1. Taunus Trailrunning Weekend - Trailrunner auf Klassenfahrt

Permalink 25.03.13 23:18:49, Autor: Christian, Kategorien: Trailrunning

Björn Meurer, umtriebiger Trailrunner aus dem Taunus, hatte zum 1. Taunus Trailrunning Wochenende geladen und so fanden sich am 22.03.2013 knapp 20 Trampelpfad-Enthusiasten in der Jugendherberge Oberreifenberg ein, um im Stile einer Klassenfahrt ein unvergessliches Trail-Wochenende zu erleben.

1. Streich: Nachtlauf auf historischen Pfaden

Nachdem sich alle beim lockeren Plausch auf dem Gang der Jugendherberge schon mal ganz ungezwungen kennenlernten und wir von Björn, der noch sichtlich nervös war, kurz gebrieft wurden, waren alle ganz heiß darauf, endlich auf die Trails losgelassen zu werden. Und so wurde der steile Rodelhang gleich zu Beginn im Sturm genommen. Die niedrigen Temperaturen und der hart gefrorene Schnee sorgten aber dafür, dass sich das Tempo bald auf ein vernünftiges Maß einpendelte. Gut vier Stunden pflügte nun der mit Stirnlampen bestückte Tross, immer wieder dem Limes folgend, durch die eisige Nacht. Besonderes "Schmankerl" am Schluss war der extrem steile Anstieg über Björns Hausrodelstrecke. Zurück in der Jugendherberge gab's dann nach der Dusche noch ein schnelles Erdinger alkoholfrei, ehe um Mitternacht zum Zapfenstreich geblasen wurde.

2. Streich: Die Königsetappe

Trotz schlechtem Schlaf trieb mich bereits um sieben Uhr der Hunger aus dem Bett. Das reichhaltige Frühstück sorgte Gott sei Dank schnell für Abhilfe und die Wartezeit bis zum Start um 10 Uhr wurde mit angeregter Fachsimpelei überbrückt.

Mit dem Altkönig über die Weiße Wand stand am Samstag der heftigste Anstieg auf dem Programm. Und der hatte es wirklich in sich, vor allem bei diesen winterlichen Bedingungen. Eisiger Wind und gefrorener Altschnee, der gerade so hart war, dass man bei jedem Schritt hoffte, nicht einzubrechen, dann aber doch nachgab, verlangten uns alles ab. Nach einem langen Downhill dann endlich mal schneefreie Wege, welch eine Wohltat!

Über fünf Stunden und 1400 Höhenmeter später war auch die zweite Etappe geschafft. Neben einem köstlichen Salatbuffet genossen einige auch noch eine von Björn organisierte Massage. Zum Abschluss des Tages konnten wir die beiden ersten Touren nochmals bei den "Bildern des Tages" Revue passieren lassen.

3. Streich: Gegensätze

Gleich zu Beginn der letzten Etappe erklommen wir das "Dach der Tour", den Großen Feldberg. Der Anstieg an sich war kein Problem, aber die gefühlten -15 Grad bei eisigem Wind auf dem Plateau waren echt hart. Umso spaßiger der lange Downhill auf der ehemaligen Skipiste - pure Action!

Im weiteren Verlauf dann das nicht mehr für möglich gehaltene: die Sonne ließ sich immer öfter blicken und auf schneefreien wunderschönen Trails durften wir fast noch einen Hauch von Frühling erleben.

Nach bereits über 80 Kilometern an diesem Wochenende in den Beinen hatte Björn nochmals ein echtes Highlight aus dem Hut gezaubert: in felsigem Gelände auf extrem steilen Uphill hoch zum Großen Zacken - fantastischer Abschluss der dritten und letzten Etappe!

Fazit

Bereits im Vorfeld konnte man erahnen, dass Björn alles sehr professionell durchorganisiert hatte. Und das bestätigte sich auch am Wochenende selbst. Top! Unterstützt wurde er dabei von einem Spitzen-Supportteam - an dieser Stelle - vielen, vielen Dank an Euch, Ihr habt bestimmt mehr gefroren als wir und uns an den zahlreichen Verpflegungspunkten bestens versorgt!

Was mir persönlich besonders gut gefallen hat, war die ungezwungene "Klassenfahrt"-Atmosphäre. Lauter sympathische Leute ohne Starallüren, von deren Erfahrungen ich einiges mitnehmen konnte. Ich freue mich schon darauf, den einen oder anderen an der Zugspitze oder im Allgäu bereits im Sommer wieder zu treffen.

Und aus sportlicher Sicht? Schließlich war es für mich das erste Mal, an mehreren Tagen hintereinander über solche Distanzen zu laufen. Wieder einmal gelange ich zur Erkenntnis, dass der menschliche Körper einiges wegstecken kann. Zwar tut es ganz gut, heute am "day after" die Beine hochzulegen, doch morgen wird's mich wohl schon wieder auf die Piste ziehen.

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